Wie bringen Sie Ihrem Hund das Kommando „Stirb“ bei

Das Kommando „Stirb“ gehört nicht zu den Standardtrainingsprogrammen. Aber wie interessant ist es doch, Tiere zu beobachten, die auf einen einzigen Klick des Besitzers hin fallen und regungslos liegen bleiben. Erfahren Sie, wie Sie Ihrem Hund das Kommando „Stirb“ beibringen und wo diese Fähigkeit nützlich sein kann.

In welchen Situationen ist das Kommando nützlich

Beim Wort „Stirb“ soll der Hund sich auf die Seite legen (oder auf den Rücken drehen) und bewegungslos bleiben, bis weitere Anweisungen des Besitzers kommen. Tatsächlich ist das Kommando ähnlich wie „Platz“, sieht aber bei manchen Tieren sehr lustig aus. „Stirb“ kann nicht nur zum Filmen lustiger Videos, sondern auch im Alltag eingesetzt werden.

Hund führt das Kommando „Stirb“ aus

Erstens erhält der Besitzer mehr Kontrolle über das Verhalten seines Haustiers. Zweitens kann man den Hund buchstäblich überall mit hinnehmen. Denn in jeder Situation ist der Besitzer sicher, dass das Tier sich schnell beruhigt und keine übermäßige Aufmerksamkeit verlangt. Diese Fähigkeit ist auch bei Besuchen beim Tierarzt oder Hundefriseur nützlich. Der Hund versteht schneller, dass er sich nicht nur hinlegen, sondern auch auf die Seite drehen und erstarren muss. Ein solches Verhalten erleichtert die Arbeit des Servicepersonals erheblich.

Was Sie vor dem Training wissen sollten

Bevor Sie mit der Arbeit mit Ihrem Haustier beginnen, sollten Sie sich gründlich vorbereiten. Wenn geplant ist, das Training im Freien durchzuführen, wählen Sie am besten vorher eine abgelegene Lichtung, auf der das Tier nicht durch fremde Geräusche abgelenkt wird.

Sie sollten sich auch mit Leckerlis und den Lieblingsspielzeugen Ihres Haustiers eindecken. Stücke von gewöhnlichem Trockenfutter könnten das Tier nicht interessieren. Nehmen Sie besser Käsewürfel, spezielle aromatisierte Vitamine aus der Zoohandlung oder Cracker. Von Würfelzucker, salzigen Knabbereien und geräucherten Speisen sollten Sie jedoch absehen. Hunde freuen sich zwar über solche Leckerlis, aber später müssen Sie für die Behandlung der Zähne und des Magens des Tieres bezahlen.

Tipp! Führen Sie das Training am besten tagsüber oder vor der abendlichen Fütterung durch. Ein sattes Tier ist schwieriger zu motivieren.

Es ist notwendig, im Voraus ein Signalsystem zu entwickeln. Der Hund versteht schneller, was von ihm gewünscht wird, wenn er eine eindeutige Geste sieht. So wird beispielsweise das Kommando „Platz“ normalerweise von einer scharfen Handbewegung begleitet (eine Bewegung mit der nach unten gerichteten Handfläche). Wenn das Kommando „Stirb“ von einer ähnlichen Geste begleitet wird, wird der Hund letztendlich verwirrt. Einige Trainer empfehlen, dem Tier zuerst das Signal zum Hinlegen zu geben und dann, sich auf die Seite oder den Rücken zu drehen. Aber es ist viel lustiger und unterhaltsamer, wenn das Tier plötzlich auf die Seite fällt. Um dieses Ergebnis zu erzielen, muss eine separate Geste entwickelt werden: zum Beispiel die Hand zur Faust ballen und dann alle Finger schnell ausstrecken. Es ist sehr wichtig, dass eine eindeutige Geste nur mit einer Aktion assoziiert wird. Andernfalls sollte man sich nicht wundern, wenn das Tier auf das Kommando „Platz“ hin anfängt, sich auf dem Boden zu wälzen.

Lesen Sie auch darüber, welche Kommandos ein Hund kennen sollte, damit Sie bequem mit Ihrem Tier kommunizieren und interagieren können.

Hund führt das Kommando „Stirb“ aus

Einen Hund auf irgendeine Weise zu trainieren Tricks Das Training von Hunden mit Strafen ist verboten. Tiere verstehen nur einfache Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge (für eine bestimmte Aktion kann man entweder eine Belohnung oder eine Bestrafung erhalten). Wenn der Hund sich auf das Kommando „Stirb“ hin abwendet und der Besitzer schimpft, wird das Tier dieses Wort und die Geste bald mit negativen Konsequenzen verbinden. Statt die gewünschte Pose einzunehmen, wird das Haustier sich lieber verstecken.

Reflexentwicklung

Es gibt mehrere Methoden, um einem Hund das Kommando „Stirb“ beizubringen. Am einfachsten ist es, ein Tier zu trainieren, das bereits das Kommando „Platz“ beherrscht. Man muss lediglich ein weiteres konditioniertes Signal hinzufügen. Nachdem der Hund sich hingelegt hat, drehen Sie ihn vorsichtig auf die Seite, während Sie das Schlüsselwort nicht vergessen. Sie können das Haustier auch auf den Rücken drehen und zur Verstärkung des Reflexes anstelle eines Leckerlis den Bauch kraulen.

Bevor Sie Ihr Tier umdrehen, können Sie auch laut mit den Fingern schnippen. Der Hund wird das Schnippen mit der Ausführung der Drehung assoziieren. Und die Ausführung der Drehung wiederum führt zur gewünschten Belohnung.

Wenn der Hund das Kommando „Platz“ nicht kennt, aber der Besitzer nur das Kommando „Stirb“ trainieren möchte, kann man den Prozess etwas vereinfachen.

  1. Dem Hund befehlen, sich zu setzen.
  2. Ein Leckerli in der Hand festhalten und es langsam von der Nase des Hundes zum Boden führen. Der Hund wird sich nicht sofort hinlegen, aber sich sicherlich nach dem Leckerli bücken. Wenn man das Leckerchen etwa 10-15 Zentimeter vom Tier entfernt platziert, kann man erwarten, dass das Tier eine halb liegende Position einnimmt.
  3. In dem Moment, wenn das Haustier fast das begehrte Leckerli erreicht, muss man laut „Stirb“ sagen und das Tier auf den Rücken drehen.

Am besten führt man das Training nach diesem Schema auf einem weichen Untergrund durch, um den Hund nicht versehentlich auf einen harten Boden zu werfen. Wenn das Tier versteht, dass es sich um ein Spiel handelt, wird es keine Angst vor abrupten Bewegungen des Besitzers haben. Daher ist es wichtig, nur positive Tonlagen zu verwenden, den Liebling häufig zu streicheln und auf jede Weise seine Zufriedenheit mit dem Geschehen zu zeigen.

Festigung der Fertigkeit

Sobald der Hund nach dem Kommando 'Spiel tot' sofort die gewünschte Position einnimmt, muss man Zeit für die Festigung der Fertigkeit aufwenden. Zuerst muss dem Tier erklärt werden, dass es nach dem Einnehmen der richtigen Pose noch einige Zeit still liegen muss. Dazu kann man versuchen, für eine Weile den Bauch oder die Seite des Lieblings zu streicheln. Bald wird der Hund sich merken, dass er regungslos liegen und auf die Belohnung warten muss. Damit der Liebling aufsteht, sollte der Besitzer sich auf die Knie klopfen und laut 'Hier' sagen.

Man sollte nach und nach die Leckerlis durch verbale Belohnungen ersetzen, und schon bald wird das Haustier lustig umfallen, nur um dem Besitzer eine Freude zu bereiten.

Da das Kommando 'Spiel tot' nicht zu den Standardtrainingsprogrammen gehört, muss man dem Hund diesen lustigen Trick selbst beibringen. Bei der richtigen Herangehensweise wird der Prozess nur Freude bereiten.

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