Warum gelten Hunde als Schnurrbärtige?
Unsere Leser fragen manchmal, warum wir Hunde Schnurrbartträger nennen? Ja, die vierbeinigen Freunde haben einige ungewöhnliche Härchen auf dem Gesicht. Aber warum? Lassen Sie uns dieses Thema genauer betrachten.
Inhalt
Wo wachsen Vibrissen?
Die Schnurrhaare werden Vibrissen genannt (vom lateinischen Wort vibro – ich zittere, winde mich). Dies sind die ersten Härchen, die bei Welpen wachsen. Sie wachsen in Gruppen von 3–5 Härchen um die Nase, über der Oberlippe, am Kinn, über den Augen, am Hals.
Aufbau der Schnurrhaare
Vibrissen sind dicke, lange, harte Haare. Die Basis jedes Haares befindet sich in einem Haarfollikel und ist von venösen Hohlräumen umgeben. An die Wurzeln der Vibrissen treten zahlreiche Nervenendigungen heran, die die Rezeptoren sehr empfindlich machen. Jede Vibrissa hat einen eigenen Bereich im Gehirn.
Funktionen der Schnurrhaare
Wenn man die Vibrissen berührt, wird der Vierbeiner abwechselnd die Augen schließen und den Kopf abwenden. Der Hund nutzt sie als Antenne. Die Vibrissen erfassen selbst die geringste Luftbewegung. Der Hund kann seinen Blick schlecht auf nahe Objekte fokussieren. Hier helfen die Schnurrhaare, die den Gegenstand wie abtasten. Auf diese Weise erfährt der Hund dessen Größe und Form. Der Hund umgeht Hindernisse dank der Vibrissen leicht. Schnurrhaare haben viele Tiere: Katzen, Robben, Bären, Ratten.

Schneiden ist unerwünscht
Die Schnurrhaare des Hundes können durch Krankheiten (z.B. Räude), Verletzungen, Verbrennungen, Schneiden beschädigt werden. Nicht jeder Besitzer oder Groomer kennt die Funktion der Schnurrhaare. Manche halten sie für überflüssig. Infolgedessen werden die Vibrissen oft abgeschnitten.
Das Entfernen der Schnurrhaare ist ein schmerzhafter Vorgang, der die Empfindlichkeit des Tieres verringert.
Ein Hund mit abgeschnittenen Schnurrhaaren bewegt sich langsam, da er keine Informationen über die umliegenden Gegenstände erhält. Besonders schwer hat es der arme Kerl nachts. Es gibt Vierbeiner, die auch nach der Haarentfernung unbekümmert toben. Dies ist jedoch eher eine glückliche Ausnahme als die Regel.
Die Schnurrhaare sind ein wichtiges Tastorgan, das dem Hund hilft, sich im Raum zu orientieren und die Welt zu erkunden.
Übersetzung von O. W. Ryndina
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