Hunde- und Katzenausstellung in Offenburg

Ein großes Fest für Tierliebhaber fand in der deutschen Stadt Offenburg statt. Hier fand eine internationale Hunde- und Katzenausstellung statt – die internationale Hunde- und Katzenausstellung in Offenburg. Und wenn der Besucher den Trubel der Hundewelt satt hatte, konnte er in der ruhigen Gesellschaft der Katzen entspannen.

Über die Hundeausstellung

Über dreitausend Hunde nahmen daran teil. 1700 Hunde waren für verschiedene Wettbewerbe im Rahmen der Veranstaltung gemeldet.

Die Besitzer geben ihren Tieren den letzten Schliff, bevor sie in den Ring gehen. Der vierbeinige Schönling muss perfekt aussehen. Deshalb liegen neben den Boxen Pflegeprodukte für das Fell: Bürste, Schere, Spray. „Wir haben trainiert, richtig zu stehen und zu laufen“, erzählt Julia Schiebelbein, während sie einen entzückenden Pommerschen Spitz bürstet. Dies ist die erste Ausstellung des Kleinen. Der Kleine hat ernsthafte Konkurrenten. Deshalb wurde der Hund gestern gewaschen und getrimmt, damit das Fell großartig ist.

Wettbewerbe der Veranstaltung

Das Highlight der Ausstellung waren die Hunderennen. Das Publikum beobachtete begeistert, wie die wohlgeformten Windhunde einen Stoffhasen jagten. Eine weitere spannende Show war der Auftritt der Rettungshunde.

„Wir haben auch Mischlinge im Dienst. Hauptsache, der Hund hat eine feine Nase“, erklärt Michael Oser.

Er trainiert den vierjährigen Twix. Jährlich legen sie große Strecken zurück, um ihre Qualifikation zu verbessern. Die pelzigen Freunde klettern auf dem Platz leicht in eine Röhre oder seilen sich mit einem Führer ab. In der Suchmannschaft ist immer ein Hund dabei. So lauten die Regeln. Ein erfahrener Hund durchsucht 25.000 Quadratmeter in 25 Minuten.

Rettungshund steigt mit Führer ab

„Interessant“, lächelt Sara Bergmann. Sie kauft hier Spielzeug für ihren Labrador und sieht sich nebenbei die Vorführungen an.

Markt der Fülle

Auf der Baden-Arena herrscht fröhliches Treiben. Hier erstreckt sich der Markt für Hundeprodukte. Man kann Zahnbürsten, wasserdichte Stiefeletten, leckere Leckerlis kaufen. Glückliche Hundebesitzer schleppen große Futtersäcke, Liegekissen und verschiedene Accessoires vom Markt.

Markt der Fülle

Probleme der Haustiere aus Südeuropa

In Deutschland leben sieben Millionen Hunde. In den letzten Jahren ist jedoch ein Anstieg ihrer Zahl durch Tiere aus südeuropäischen Ländern zu verzeichnen.

„Die Leute bedauern die vierbeinigen Migranten“, erzählt der Ausstellungsleiter Urlich Riedenback. „Das ist ja gut und schön. Allerdings hat dies zu Ausbrüchen gefährlicher Krankheiten geführt, die typisch für den Süden sind. Zum Beispiel Leishmaniose, die tödlich verlaufen kann. Deshalb brauchen die Tiere Impfungen.“

Die Wahl des vierbeinigen Freundes

Es gibt keine universellen Rassen. Der Jack-Russell-Terrier zum Beispiel eignet sich für Liebhaber langer Spaziergänge. Man sollte den Charakter des Vierbeiners, seine Fähigkeit, mit Kindern auszukommen, seine Aktivität und den Pflegeaufwand berücksichtigen. Daher bieten Züchter dem Kunden oft an, die Frage zu beantworten: „Welcher Hund passt zu mir?“

Geschichten der Ausstellungsteilnehmer

Der Kuppenheimer Franz Pflüger stellt eine Hündin des Kleinen Münsterländers aus. Die Schönheit sitzt auf den Knien ihres Herrchens und mustert aufmerksam die Umgebung. Sie heißt Baronesse von Grafen Sprung oder Nessi. Franz ist ein leidenschaftlicher Jäger, seine Hündin ist ein Jagdhund. „Eine zuverlässige Begleiterin“, betont der Besitzer.

Franz Pflüger und seine Baronesse

Vor dem Eingang steht eine Gruppe Irischer Wolfshunde. Ihre Größe beträgt 80 cm. „Friedliebende Riesen, ausgezeichnete Freunde, Familienmitglieder“, erzählt Frank Schwartz aus Karlsruhe.

Die Gruppe Irischer Wolfshunde

Sonja Hellmayer ist hier mit ihrem geliebten Harry Potter gekommen. Das ist ein Tibetischer Terrier. Aber warum diese seltene Rasse? „Ich liebe arbeitsame und unabhängige Hunde“, lächelt Sonja. Allerdings ist die Pflege des Haustieres sehr aufwendig. Wenn das Fell nicht rechtzeitig gebürstet wird, kann es verfilzen.

Tibet-Terrier

Es gab auch ungewöhnliche Persönlichkeiten auf der Ausstellung. Einer von ihnen ist der Elsässer Cedric Grislin. Der durchtrainierte Mann züchtet Shih Tzu. Sie werden auch kleiner Löwe genannt. „Ich mag kleine Rassen“, sagt Cedric und fügt hinzu, dass man die winzigen Löwen nicht unterschätzen sollte. „Die Rasse ist robust und widerstandsfähig.“

Shih Tzu von Cedric Grislin

Show der flauschigen Samtpfoten

Und im Nebenraum fand eine Katzenausstellung statt. Daran nahmen 440 Tiere teil. Das ist ein anderes Universum. Hier herrscht Stille. Die Katzen sitzen ruhig in ihren Käfigen und warten auf ihren Aufruf in den Ring. Viola Zaug aus Liestal züchtet Maine-Coon. Ihr Kater Bairat von Reichenberg ist neun Monate alt. Er hat bereits bei den Junioren auf einer internationalen Ausstellung in der Schweiz gewonnen.

„Maine-Coon sind sehr niedlich“, sagt Viola. „Ich liebe sie.“

Petra Monzik hält einen riesigen Maine-Coon auf dem Arm, der wie ein Luchs aussieht und Red Astaire oder Yoshi heißt. Der Riese wiegt 9 Kilo.

Jede Katze ist eine ausgeprägte Persönlichkeit.

René Hodel liebt Haustiere seit ihrer Kindheit. Ihre Lieblinge sind Ägyptische Mau,

Anu und Bayami. Die silbergrauen Schnurrer sind mit schwarzen Flecken bedeckt. Die Katzen lecken sich rührend gegenseitig. „Das sind sehr gesellige und neugierige Tiere“, lächelt René. „Sie lieben Gesellschaft, sind verspielt und zärtlich.“

Ägyptische Mau, Anu und Bayami

Beide Ausstellungen haben den Kindern sehr gefallen. Sie betrachteten die Haustiere mit Begeisterung.

Katzenausstellung

3400 Rassehunde

An den Hunderennen nahmen verschiedene Rassen teil

Verschiedene Hunderassen

Übersetzung von O. W. Ryndina

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