Gegenseitige Sympathie zwischen Hunden und Menschen

Hunde können warme Gefühle für Artgenossen zeigen. Diese Tatsache haben italienische Wissenschaftler bewiesen. Normalerweise entsteht Sympathie zwischen Hunden während des Spielens.

Wir schenken einem Kameraden ein Lächeln, wenn er uns anlächelt. Dies nennt man emotionale 'Ansteckung' und gilt als Zeichen von Empathie, die nicht nur Menschen eigen ist. Menschenaffen (Schimpansen, Orang-Utans) ahmen ebenfalls die Handlungen ihrer Artgenossen nach. Und vor kurzem wurden auch Hunde als sogenannte sensible Wesen anerkannt. Die treuen Freunde des Menschen können laut Forschern mit ihren Besitzern und Artgenossen mitfühlen. Den meisten Hundebesitzern ist dies jedoch seit langem bekannt.

Über das Experiment

Forscher des Naturkundemuseums der Universität Pisa haben herausgefunden, dass sich die emotionale Ansteckung bei Hunden durch Körperbewegungen äußert. Die pelzigen Lieblinge ahmen unwillkürlich die Handlungen ihrer Artgenossen nach. Die Wissenschaftler beobachteten in einem Park der Stadt Palermo das Verhalten von Haushunden während gemeinsamer Spiele. An dem Experiment nahmen 49 Vierbeiner (26 Rüden und 24 Hündinnen) unterschiedlichen Alters teil: von Welpen bis zu erwachsenen Hunden. Die Forscher achteten auf die Emotionen der Tiere in verschiedenen Situationen. Wenn ein Hund spielen wollte, ging er in die Hocke auf die Vorderpfoten und öffnete das Maul.

Sympathie zwischen Hund und Mensch

Ergebnisse der Studie

Der Blickkontakt der Hunde dauerte weniger als eine Sekunde. In dieser Zeit kopierten sie die Mimik und Körperhaltung ihrer Artgenossen. Hunde tollten lieber mit alten Freunden herum als mit Fremden. Die vierbeinigen Freunde ahmten einander während des Spiels aktiv nach.

Die Studie zeigte, dass zwischen Hunden eine starke Freundschaft besteht.

Übersetzung von O. W. Ryndina

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