Katzenausstellung in Essen
Wo sonst der Lärm der Tribünen erklingt, hört man nun sanftes Schnurren. Im Eispalast von Essen fand eine internationale Katzenausstellung statt. Sie war dem Jubiläum des Essener Vereins für deutsche Rassekatzen gewidmet und versammelte Zuchttiere aus aller Welt.
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Interessante Teilnehmer der Ausstellung
Für die Veranstaltung wurden etwa 500 Tiere angemeldet.
„Zu uns wurden seltene Ägyptische Mau und Kurilen-Bobtails gebracht“, freut sich die Verbandspräsidentin Anneliese Hackman. Es gibt Teilnehmer aus Russland, der Ukraine, der Türkei.
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Höhepunkt des Programms
Eine schöne Show „Deutsche Langhaarkatze“ fand am ersten Ausstellungstag, Samstag, statt. Flauschige Schönheiten verschiedener Rassen nahmen daran teil.
Am Sonntag arbeitete der Ausstellungsring, in dem gemeinsam Weltchampions und Weltpremieren bewertet wurden.
„Auf der Ausstellung sind titulierte Tiere vertreten. Deshalb fand ein solcher Wettbewerb statt“, erklärt die Präsidentin.
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Angenehme Atmosphäre
Die Kätzchen fühlen sich großartig. Die Tiere schaukeln in Hängematten, lassen sich fotografieren, ruhen sich aus. Das Publikum sieht einen rührenden Wettbewerb „Kind und Katze“. Die Infostände sind voll mit aktuellen Neuigkeiten aus dem Leben der Schnurrbart-Träger.

Klasse der Hauskatzen
Auf der Ausstellung konnte man schöne Hauskatzen (nicht reinrassige) sehen. Sie kämpften um den Titel „Beste Hauskatze“. Die Favoritin kam aus Schweden. Die Schönheit wurde zwei Jahre in Folge zur besten Hauskatze der Welt gekürt.
„Einfache Katzen nehmen selten an unseren Ausstellungen teil“, bedauert Anneliese.
Hauptstadt des WCF
Frau Hackman ist außerdem Präsidentin des Weltkatzenverbandes (WCF). Kürzlich besuchte Anneliese den Welt-Felinologenkongress.
„Das Hauptquartier des WCF wurde vor etwa 28 Jahren in Essen gegründet. Vertreter der Gesellschaft kamen aus verschiedenen Ländern. Für einige ist dies eine sehr lange Dienstreise, zum Beispiel für Australier. Essen ist das weltweite „Mekka“ für Katzenfans. Wir hoffen, dass dies auch in Zukunft so bleibt“, schließt Hackman.
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Die Ausstellung erfreute die Stadtbewohner, Touristen und natürlich die schnurrenden Querköpfchen.
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Übersetzung von O. W. Ryndina
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