Die Liebe zwischen Katzen und Menschen stärkt die Gesundheit
Ein freundliches Wort freut auch die Katze – besagt die Volksweisheit. Ihr Kern ist, dass gute und liebevolle Worte, eine warme Haltung, Zärtlichkeit, Fürsorge und Aufmerksamkeit allen angenehm sind: sowohl Menschen als auch Tieren. Und gegenseitige Liebe und herzliche Zuneigung zueinander macht beide Partner glücklich.
Ein hervorragendes Beispiel für zärtliche gegenseitige Liebe ist die Verbindung zwischen einem Menschen und seiner Katze. Und vor kurzem haben Wissenschaftler entdeckt, dass die gegenseitige zärtliche Zuneigung zwischen Besitzer und Haustier sich positiv auf ihre Gesundheit auswirkt. Der Besitzer, der seine geliebte Katze hegt und verwöhnt, schützt sie vor Erkältungen. Und das sanfte und süße Schnurren der Mieze baut Stress ab, senkt den Blutdruck und den erhöhten Puls ihres geliebten und liebevollen Besitzers.
Inhalt
Zärtlichkeit und Zuneigung des Besitzers stärken die Immunität und Gesundheit der Katze
Australische Wissenschaftler der Universität Queensland (Queensland University) haben bewiesen, dass Liebe, Zärtlichkeit und Zuneigung des Besitzers bei dem schnurrenden Haustier das Risiko akuter Atemwegserkrankungen, die durch verschiedene Bakterien und Viren verursacht werden, senkt.
Es gibt eine längst bekannte Wahrheit: Ein liebevoller Besitzer sollte seiner Katze viel Zeit und Fürsorge widmen. Leider gibt es auch jene 'nachlässigen' Besitzer, die sich ein Tier als lebendiges Spielzeug für sich oder ihre Kinder anschaffen. Sie behandeln das Kätzchen wie einen Gegenstand, schenken ihm keinerlei Aufmerksamkeit oder Zuneigung und rechtfertigen sich damit, dass es ein unabhängiges Tier sei und 'alberne Zärtlichkeiten' nicht brauche. Solche Menschen irren sich gewaltig.
Die Wissenschaft hat einen direkten Zusammenhang zwischen der Gesundheit der Katze und der Einstellung des Besitzers zu ihr bestätigt. Einfach gesagt: Eine gute und liebevolle Einstellung – und Ihr Kätzchen ist glücklich und gesund.
Die Studie der Universität Queensland hat gezeigt, dass Katzen, die täglich in Zärtlichkeit und Zuneigung ihrer Besitzer 'baden', weniger anfällig für Erkältungen und einige andere Viruserkrankungen sind.
Ähnliche wissenschaftliche Vermutungen wurden bereits früher aufgestellt, aber nur wenige Tierärzte haben sie in der Praxis bestätigt. Die Ergebnisse der Studie der australischen Wissenschaftler wurden in der monatlichen Fachzeitschrift Preventive Veterinary Medecine veröffentlicht.
Experiment der Wissenschaftler
Um den Zusammenhang zwischen der Gesundheit der Katze und der Behandlung durch ihren Besitzer zu bestätigen oder zu widerlegen, führten australische Wissenschaftler der University of Queensland ein interessantes Experiment durch. Daran nahmen 96 von der Straße gerettete Katzen teil. Die Wissenschaftler teilten sie in zwei Kontrollgruppen auf, um am Ende der Studie sowohl den psychologischen als auch den physischen Zustand jedes Haustieres zu bewerten.
Zu Beginn der Studie zeigten alle teilnehmenden Katzen Anzeichen von Freude, Glück und guter Gesundheit. Die Wissenschaftler wollten herausfinden, ob die Tiere diesen guten Zustand am Ende der Studie beibehalten könnten. Das war das Ziel des Experiments.
- In der ersten Kontrollgruppe der Studie gab es 47 Haustiere. Laut Studienplan sollten sie sanft gestreichelt, geliebt und verwöhnt werden. Jede dieser Katzen wurde viermal täglich für 10 Minuten von derselben Person gestreichelt und geliebt.
- In die zweite Kontrollgruppe der Studie wurden 49 Haustiere aufgenommen. Sie wurden genauso versorgt wie die Katzen der ersten Kontrollgruppe, aber nicht liebkost oder gestreichelt.
Je sanfter die Behandlung, desto gesünder ist die Katze.

Schlussfolgerungen aus dem Experiment
Das Experiment zeigte folgende Ergebnisse. Die Katzen aus der ersten Gruppe, denen liebevoll Zuneigung gezeigt und viel Aufmerksamkeit geschenkt wurde, behielten bis zum Ende der Studie eine ausgezeichnete Stimmung. Außerdem erkrankten die Katzen nicht an einer Erkältung oder überstanden sie während der Studie leichter. Beispielsweise entwickelten 17 von 49 Katzen aus der zweiten Kontrollgruppe Komplikationen infolge einer akuten Atemwegserkrankung, während in der ersten Kontrollgruppe, in der die Haustiere ständig gestreichelt wurden, nur eine Katze eine akute Atemwegserkrankung mit Komplikationen hatte.
Darüber hinaus wurde im Blut der „verwöhnten“ und „verhätschelten“ Katzen aus der ersten Kontrollgruppe ein Anstieg des Immunglobulins A beobachtet, das die erste Barriere gegen das Eindringen von Viren und Bakterien in den Körper darstellt.
Die Veterinärwissenschaftler, die die Studie durchführten, berichteten über ihre Ergebnisse und gaben ihre Bewertung ab.
Eine der Studienleiterinnen, die Tierärztin Nadin Gaurkow, stellt fest: „Wir haben eine enge Verbindung zwischen den positiven Emotionen, die die Katzen durch liebevolle Behandlung erhielten, und ihrem ausgezeichneten Gesundheitszustand festgestellt.“
Inzwischen bemerkt ihr Forschungskollege Clive Philips: „Die Hauskatze reagiert psychologisch und physiologisch auf die Behandlung durch ihre Besitzer.“

Die Wissenschaftler versprachen, ihre wissenschaftlichen Forschungen zu diesem Thema fortzusetzen, und beabsichtigen, die wirksamsten Methoden zu finden, um die zärtliche und warmherzige Zuneigung des Besitzers zu seiner Katze auszudrücken. Es wird interessant sein, diese Studie zu verfolgen und zu erfahren, welche Liebkosungen und Zärtlichkeiten die Gesundheit der Katze am besten verbessern: Kratzen hinter den Ohren, Streicheln des Rückens oder etwas anderes? Wir warten auf neue Ergebnisse.
Das Schnurren der Katze reduziert Stress, Blutdruck und Herzfrequenz ihres Besitzers
Zärtlichkeit, Zuneigung und warme Worte machen die Katze glücklich und stärken ihr Immunsystem, während der Besitzer viele positive Emotionen aus dem Umgang mit dem Haustier gewinnt und ebenfalls körperlich gesünder wird.
Die Tatsache, dass die Gesundheit des Menschen durch liebevolle und sanfte Kommunikation mit der geliebten Katze verbessert wird, wurde wissenschaftlich von der Doktorin der Veterinärwissenschaften Karen Allen von der State University of New York in Buffalo bestätigt. In ihrer Studie kam sie zu dem Schluss, dass im Körper des Besitzers, wenn er das Haustier streichelt, liebkost, hätschelt und verwöhnt, Glückshormone, Endorphine, produziert werden. Die Produktion von Endorphinen reduziert Stress, senkt den Blutdruck und die Herzfrequenz beim Menschen.
„Menschen betrachten Haustiere als Lebensstütze und treuen Freund. Jetzt kann man behaupten, dass die sanfte Kommunikation mit Tieren das Herz-Kreislauf-System und das Nervensystem des Menschen stärkt“, betonte Dr. Allen.
Forschungen von Wissenschaftlern haben gezeigt, dass die Liebe zwischen Menschen und Katzen sie mit seelischer Wärme erfüllt, glücklich macht und das Risiko verschiedener Krankheiten verringert. Katzen erfüllen das Haus des Menschen mit Freude. Und der Mensch schenkt dem Schnurrhaarigen Liebe und Fürsorge. Viele bezeichnen Katzen aus diesem Grund als heilende Tiere —.

Übersetzung von O. W. Ryndina
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