Wie wählt man einen Namen für einen Welpen?

Endlich sind die Qualen der Rassenwahl und der Suche nach einem Welpen vorbei. Hurra! Sie sind jetzt stolzer Besitzer eines Haustieres. Und schon stehen Sie vor dem nächsten Problem: Wie nennen Sie diese glückliche Anschaffung? Es schaut Sie mit vertrauensvollen Augen an. Und Ihr Herz schmilzt beim Anblick dieses Wunders. Doch wenn Sie sich die Hundenamen ansehen, wird Ihnen schwindelig von der Fülle. Welchen Namen wählen Sie?

 

In diesem Fall erinnern Sie sich an die Episode aus dem Film „Osobennosti nazionalnoj ochoty w simnij period“. Auf die Frage, wie der Hund heiße, antwortet der Förster mit einem Pfiff, und auf die Frage, warum so ein origineller Name, folgt die Antwort: „Er ist noch jung, hat sich den Namen nicht verdient.“ Grundsätzlich gilt diese Regel für Hunde von Jagdrassen. Tatsächlich beobachten Jäger zunächst den Hund, seine Gewohnheiten und seinen Charakter. Erst dann wird ein Name vergeben, der den Hund praktisch charakterisiert. Und das ist grundsätzlich richtig: Wie können Sie einen Hund nennen, wenn Sie nichts über ihn wissen?

Was beeinflusst die Namenswahl?

Sehr oft wird der Hundenamen unter dem Eindruck eines gesehenen Films oder eines gelesenen Buches gewählt. Und dann kommt es zu einer Flut von Namen wie Dick, Lessi, Muchtar, Rex, Bim, Tschink, Belka, Strelka und unendlich viele andere. Aber, wenn Sie diesen oder jenen bekannten Namen nehmen, haben Sie Ihrem Hündchen noch keine glückliche Zukunft gesichert. Es muss trotzdem ausgebildet werden.

Der Name für den Hund
Große Zuchtstätten und seriöse Hundezüchter halten sich bis heute an die Regeln aus sowjetischer Zeit, in der jedem Jahr ein bestimmter Buchstabe des Alphabets zugeordnet wird, mit dem der Hund benannt werden muss. Wie im Film „Pogranitschny pjos Aly“ — der Name musste mit dem Buchstaben 'A' beginnen, und die quälende Wahl des Hauptdarstellers.

Und diese Anforderung charakterisiert den Züchter sehr gut, denn derzeit beschäftigen sich Menschen mit der Hundezucht, die keine Kenntnisse über die Selektionsregeln haben, was zu Verstößen gegen die Rassen führt. Aber auch in diesem Fall sollten Sie sich mit der Namenswahl nicht beeilen.

Was für einen Hund haben Sie?

Egal, schauen Sie sich den Welpen genau an, stellen Sie sich vor, wie er oder sie später sein wird. Schließlich wählen Sie den Namen für Ihren Hund für das ganze Leben. Zum Beispiel sind Sie Besitzer eines prächtigen schwarzen Spitzes, also der Name Schiko. Ein kleiner flinker Chihuahua – Mikki. Ein unruhiger Mischling aus Yorkie und Chihuahua – Tschip.

Ein frecher roter Wirbelwind unbestimmter Rasse – Gawrik oder Gawrosch. Ein großer langhaariger Deutscher Schäferhund – Berg (aus dem Deutschen übersetzt: Berg). Ein Schwarzer Russischer Terrier – Tornado laut Papieren, im Alltag Thor. Am Ende ergibt sich, dass auf dem Grundstück so ein Naturphänomen herumläuft, das alle, die es nicht kennen, in Schrecken versetzt.

Und vor allem widerspricht der Kurzname nicht dem vollständigen Namen. Tornado – eine tobende Naturgewalt, und Thor – der skandinavische Kriegsgott mit dem Hammer. Am Ende haben wir einen Hund, der sich während eines Gewitters mit der Himmelsbehörde streitet, besonders nach Blitz- und Donnerschlägen.

Der Name für den Hund

Oder Sie haben einen prachtvollen Pekinesen, der nach dem Fressen immer sein Gesichtchen an einem Tuch abwischt. Das sind doch Manieren, die der gehobenen Gesellschaft eigen sind. Folglich, was könnte er sein, wenn nicht ein Lord oder Marquis. Alabai mit dem Namen Lucky (was glücklich bedeutet). Geeignet sowohl für Rüden als auch für Hündinnen.

Oder stellen Sie sich einen Mittelasiatischen Schäferhund vor – das ist eindeutig Scherchan. Aber mit der Zeit wird er zu Scher oder Khan. Denn zu rufen «Scherchan, zu mir!» ist nicht bequem. Und eher wird dieser Name zu «Scher (oder Khan), zu mir!» verkürzt.

Und wiederum haben Sie einen Hund einer Straßenrasse genommen. Meistens sind das Tusiki, Schariks, Filiki, Druschki und Schutschki. Und ein unbestimmter schwarz-weißer Köter entpuppt sich als Stepka. Hauptsache, Sie sehen in Ihrem Haustier einen Freund, und wie Sie ihn nennen, das ist nur Ihre Fantasie und Ihr Wunsch.

Analysieren Sie die Erfahrungen anderer Hundebesitzer.

Wenn Sie einen sehr reinrassigen Hund haben, lesen Sie den Stammbaum. Alle Mütter und Väter haben komplizierte Namen. Aber sehen Sie genau hin, zum Beispiel „Sonka die Goldhand“ im Stammbaum.

Im Alltag wird sie doch einfach Sonka sein. Oder wie könnte man zu Hause einen Hund mit dem registrierten Namen „Liebes Kleinchen Schleifchen“ oder „Tschirosche Chanson Tschessa“ nennen. Es ist klar, dass dies Namen für die Papiere sind, nicht für die Kommunikation mit dem Hund. Folglich kann man jeden beliebigen Namen für die Ausstellung der erforderlichen Dokumente erfinden und den Hund so nennen, wie es Ihnen passt.

Aber dabei darf man nicht vergessen, dass der Welpe sich an seinen Namen gewöhnen muss. Und dafür darf man den Namen nicht abwandeln, sonst verwirren Sie Ihren Hund und erschweren ihm das weitere Training.

Man sollte nicht vergessen, dass manche Namen geschrieben anders aussehen als in der Aussprache. Sie nannten den Hund Schalala. Nun steht die Besitzerin im Hof und ruft: „Schalala, zu mir!“. Viele hören aber „Schalawa, zu mir!“. Versuchen Sie daher, den Namen laut auszusprechen, damit solche Missverständnisse vermieden werden.

Der Name für den Hund

Konsultieren Sie einen Kynologen.

Man muss auch die Kenntnisse und Erfahrung von Hundetrainern berücksichtigen. Und sie sind sich einig, dass die besten Namen für Rüden aus drei bis fünf Buchstaben bestehen, darunter ein Vokal: Dik, Rem, Bim, Dschek, Baks, Berg usw. Für Hündinnen können mehr Vokale im Namen vorkommen: Alma, Roksi, Gerda, Linda, Dina, Lora …

In der Regel tritt das Problem der Namenswahl für einen Hund bei Besitzern auf, die zum ersten Mal einen vierbeinigen Freund anschaffen. Denn im Laufe des Umgangs mit dem Hund erkennen die Hundehalter alle vorherigen Fehler und nutzen beim Kauf des nächsten Welpen bereits ihre eigenen Erfahrungen und gehen bewusster an die Wahl sowohl der Rasse als auch des Namens für den Hund heran.

Wie nennt man einen Rüden?

Es gibt bestimmte Stereotype, an denen Hundebesitzer viele Jahre festgehalten haben. Namen wie Rex, Foks, Muchtar, Lord, Tscharly kamen vor etwa dreißig Jahren bei jedem zweiten Hund auf dem Platz vor, unabhängig von der Rasse. Heute haben Hundebesitzer sowohl eine größere Auswahl an Rassen als auch viel mehr Möglichkeiten, einen Rüden zu benennen.

Zum Beispiel sollte man einem Rhodesian Ridgeback einen strengen englischen Namen geben – Redschi, Grem, Artschi, und einen Pyrenäenberghund spanisch nennen: Borcha oder Lobo – Wolf. Ein Dackel, den Sie für eine ernsthafte Jagd vorbereiten, sollte mutig und aggressiv genug sein, um keine Angst zu haben, in den Fuchsbau zu kriechen, daher ist der Name Zlodej für einen solchen Rüden sehr geeignet.

Der Pomeranian Zwergspitz – ein kleiner, flauschiger Schlaukopf, ihm würde der Name Poppi – Mohnkörnchen – passen, und einem Kurzhaar gibt man besser einen Namen, der an seine deutsche Herkunft erinnert, zum Beispiel Rejn oder Franz. Ein klangvoller Name wie Mozart verrät das Herkunftsland der österreichischen Bracke, und einen Irish Terrier wird man fast zwangsläufig Patrik nennen.

Wem zu Ehren soll man einen Rüden benennen: einer historischen Figur – Pontij, Kolumb, oder einem berühmten Künstler oder Wissenschaftler – Lennon, Nobel? Oder vielleicht einen antiken Gott: Zeus, Ares, Hermes? Oder den Nachbarsjungen, der genauso ein Lausebengel ist wie Ihr Welpe? Es gibt sehr viele Möglichkeiten, Hauptsache, Sie lieben Ihr neues Familienmitglied.

Der Name für den Hund

Wie nennt man eine Hündin?

Die Namenswahl für eine Hündin ist kaum weniger verantwortungsvoll als für einen Rüden.

Und hier ist es wichtig, nicht in übertriebene Rührseligkeit und Süßlichkeit zu verfallen, denn, geben Sie es zu, es wäre nicht ganz richtig, eine ernsthafte Wachhündin Barbie oder Dolly zu nennen – nur weil sie ein Mädchen ist!

Obwohl Hündinnen natürlich in der Regel kleiner sind als Rüden und oft anhänglicher.

Für einen großen Hund eignet sich ein strenger Name, zum Beispiel Hera. Und für einen Bobtail, der Ihre kleinen Kinder vergöttert, passt der Name Panda wie gerufen: nicht nur ähneln Bobtails von der Färbung her Pandas, sondern der Name hat auch etwas Freundliches und Häusliches. Wie nennt man eine Hündin, wenn es sich um eine Russische Windhündin handelt? Schließlich soll der Name sowohl die russische Herkunft des Hundes als auch seinen Charakter widerspiegeln und darauf hinweisen, dass es sich um die schnellste Vertreterin der Rasse handelt. Strela oder Strelka? Bloß nicht Strelka – denn so hieß die Hündin-Kosmonautin, die Freundin von Belka, und jeder weiß, dass sie eine bezaubernde Mischlingshündin war.

Judy, Linda, Cora, Justa – gelungene Namen, die Ihr Welpe schnell lernen wird. Aber selbst wenn Sie einen Hund erworben haben, der bereits einen Namen trägt, wie bei Clubwelpen, findet man immer eine „häusliche“ Namensvariante. Zum Beispiel wird Ihre Lieblingshündin Trisha in den Papieren Beatrice heißen. Ist das für den Hund wichtig? Nein, wichtig ist für ihn zu wissen, dass die Besitzer seine Gesellschaft ebenso brauchen wie er Liebe und Fürsorge braucht; wie Sie ihn nennen, ist Geschmackssache und Mode.

Lesen Sie auch:



Kommentar hinzufügen

Katzenerziehung

Hundeerziehung